Donnerstag, 11. Oktober 2018

[Rezension] "Verdammt nah am Himmel" von Linda Schipp



Der erste Satz:
Die Aussicht von hier oben hatte Potenzial, fand Jack
(Quelle: Kapitel1 – „Verdammt nah am Himmel“)

Wie bin ich auf das Buch gestoßen?
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch den Verlag selbst und natürlich durch das wunderschöne Cover. Danke an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar :-)
Allerdings habe ich nicht erwartet, was das Buch mit mir machen würde…

Wie hat mir das Buch gefallen? – Meine Meinung zum Buch:
Im Grunde bin ich noch immer etwas sprachlos. Die Reise mit Jack und Rose war unglaublich intensiv und atemberaubend (im Positiven, wie auch im negativen Sinne). Ich hatte während dem Lesen bestimmt genauso viele Gefühlsausbrüche, wie Jack. Man kann quasi sagen meine Gefühle sind während des ganzen Buches Achterbahn gefahren. In manchen Momenten wurde mein Herz unglaublich schwer und ich dachte es würde jeden Moment zerreißen, in anderen spürte ich ein freudiges kribbeln in der Bauchgegend und habe mich von Rose Art anstecken lassen. Was nicht zuletzt auch an ein paar sehr wichtigen und manchmal auch nicht ganz einfachen Themen, wie Suizid, Leukämie, Glaube und Hoffnung lag.
Linda Schipp hat mich –unwiderruflich- mit ihrem lockeren und dennoch beherrschten Schreibstil direkt in den Bann von Rose und Jack gezogen. Zugegebenermaßen, Rose Nahtoderfahrung, fand ich einen kurzen Moment gewöhnungsbedürftig. Es kam mir so unwirklich und „Fantasy-angehaucht“ vor, aber dafür hat mich der Rest des Buches geflasht. Rose ist ein wahnsinnig toller Mensch, sie hat einen starken und einzigartigen Charakter und ich liebe ihre Sicht auf die Dinge und ihre unbeschwerte Art.
Jack hingegen ist trotz oder gerade wegen seiner rationalen Denkweise und seiner mal mehr, mal weniger verschlossenen Art ein sehr aufregender und interessanter Charakter.
Das Buch zeigt uns, dass egal was passiert, am Ende immer noch die Hoffnung bleibt, wenn man es nur zulässt.
Mein Herz wird schwer, wenn ich an die Geschichte, Rose und Jack zurück denke, aber dennoch möchte ich sie nicht missen, denn auch wenn ich mir ein etwas anderes Ende erhofft hatte, ist das tatsächliche Ende von „Verdammt nah am Himmel“ perfekt, genau so, wie es ist.

Cover
Das Cover „passt wie die Faust aufs Auge“. Die Farben, die beiden Personen und die Brücke, spiegeln wunderschön einige Elemente der Geschichte wieder. Alexander Kopainski hat hier wieder ganz großartige Arbeit geleistet.

Fazit:
Ein unbeschreibliches, sehr gefühlsintensives Buch, welches definitiv schon jetzt mein Jahreshighlight ist!

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Allgemeines:
Titel: „Verdammt nah am Himmel“
Autorin: Linda Schipp
Verlag: Drachenmond Verlag
Genre: Jugendbuch
Seiten: 360
Buchart: Softcover/ eBook
Preis: 14,90€/ 4,99€
ISBN: 978-3-95991-289-1
Erscheinungsdatum: September 2018


Klappentext:
Was passiert wirklich, nachdem wir sterben?
Ein Kopfmensch & ein Bauchmensch treffen aufeinander! Die vielleicht wahre Geschichte von Rosalie & Jack!
Das Ende seiner Tage muss für Jack perfekt sein. Denn als Jahrgangsbester an der medizinischen Fakultät weiß er genau: Sobald das Gehirn für mehr als zehn Minuten keinen Sauerstoff erhält, erlöschen mit hoher Wahrscheinlichkeit sämtliche Funktionen des Groß- und Kleinhirns sowie des Hirnstamms. Und damit ist alles vorbei. Für immer. Rose glaubt nicht nur von ganzem Herzen, dass nach dem Tod der Himmel wartet – sie weiß es. Genau so sicher weiß sie, dass es kein Zufall ist, als sie dem Jungen mit der Top-Ten-Todesliste begegnet. Als sie erfährt, dass er weder an die Liebe noch an das Leben glaubt, nein, dass er nichts glaubt, was sich nicht beweisen lässt, überredet sie ihn zu einem wissenschaftlichen Experiment …
***
(Basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft zu
Nahtoderfahrungen und einem Leben nach dem Tod.)
(Quelle: drachenmond.de)

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Über die Autorin:
Ich bin 21 Jahre alt und Ruhrpott-Kind aus ganzem Herzen. Wenn ihr jemals einen Nissan Micra mit rosa Racing Stripes durch die Essener Innenstadt düsen seht, dann war ich das!
Aktuell genieße ich mein Studentenleben in Münster. Noch lieber toure ich aber durch die deutsche PR-Agentur-Welt, für den Fall, dass sich mein größter Traum »hauptberuflich als Autorin zu arbeiten« und der zweitgrößte Traum »Prinzessin zu werden« nicht umsetzen lassen. 🙂
Wie die meisten (Jung-)Autoren habe ich fast geschrieben bevor ich laufen konnte. Mein erstes literarisches Werk »Wenn sich Eichhörnchen verlieben« habe ich mit sieben Jahren und zwei Fingern in die väterliche Tastatur getippt. Heute klappt das Tippen schon etwas besser und ich kann meine Leidenschaft nicht nur als erfahrene Geburtstagskarten-Schreiberin ausleben, sondern auch als Hobbyautorin, Texterin und Redakteurin in den größten PR-Agenturen Deutschlands.
(Quelle: drachemond.de)



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