Mittwoch, 19. September 2018

[Kinderbuch Rezension] "Petunia" von Roger Duvoisin



Unser erster Eindruck: 
Kinder: Meinen zwei Jungs hat es Spaß gemacht, das Buch auszupacken und das kleine Tuch passend zum Buch zu entdecken. Das Cover selbst fanden sie scheinbar erstmal nicht so ansprechend
, sie haben zwar mal über das Cover gestrichen, weil sich der Spotlack so interessant anfühlt, aber ansonsten hat sie das Cover nicht weiter interessiert bzw. waren sie erstmal gar nicht daran interessiert ins Buch zu schauen.

Mama: Mir persönlich ist das Buch zuerst durch das Cover ins Auge gesprungen, es ist ganz süßgemacht, passt definitiv zur Geschichte – denn Petunia ist natürlich vorne drauf - und durch den Spotlack gibt es für die Kinder auch noch etwas zu erfühlen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, dachte ich das Buch könnte meinen Kindern gefallen.
Das Buch kam dann sehr liebevoll verpackt bei uns an, danke an dieser Stelle an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

Wie hat uns das Buch gefallen?
Beim ersten Durchblättern war ich etwas enttäuscht, da mir die Zeichnungen im Buch nicht so gut gefallen haben, weil die Farbgebungen nicht in an den Rahmen angepasst sind.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch nicht unbedingt in die Zielgruppe falle, meine Kinder hingegen schon – das Buch ist nämlich ab 3 Jahren. Mein größerer Sohn wird in ein paar Monaten 4 Jahre alt und war sofort interessiert an der Geschichte. Er hat gespannt zugehört und mir die Geschichte zwischendurch anhand der Bilder erzählt. Besonders die Stelle mit der Katze, die sich auf dem Baum verirrt hatte und nicht mehr alleine runter kam, hat es ihm angetan.
Etwas schwierig finde ich, dass der Begriff „dumm“ öfter im Buch vorkommt. Es geht zwar um die

„dumme Gans Petunia“ aber man sollte den Kindern, meiner Meinung nach, erklären was es mit dem Begriff auf sich hat, da es zumindest bei uns so ist, dass meine Kinder damit noch nicht wirklich etwas anfangen können. Hier sollte man sich als Eltern oder Oma, Opa, Tante, Onkel, die Zeit nehmen und spätestens nach der Geschichte etwas näher darauf eingehen, was „dumm“ eigentlich bedeutet.
Alles in allem aber eine nette Geschichte, mit Bildern, die die Fantasie der Kinder anregt.


Fazit:
Es wird zwar nicht unser Lieblingsbuch, welches die Kinder jeden Tag vorgelesen bekommen möchten aber trotzdem eine nette Geschichte, die man mehr als einmal lesen kann.


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Allgemeines:


Titel: „Petunia“
Autor: Roger Duvoisin, Übersetzung Sabine Ludwig
Verlag: Thienemann-Esslinger
Genre: Kinderbuch ab 3
Seiten: 40
Buchart: gebunden
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-480-23477-6
Erscheinungsdatum: 17.08.1988


Klappentext:
Petunia hat die Entdeckung ihres Lebens gemacht: Ein Buch! Und mit diesem Buch unter dem Flügel wird Petunias Hals länger und ihre Einbildung immer größer, da sie nun von allen Tieren auf dem Bauernhof um Rat gefragt wird. Nach jeder Menge Turbulenzen und Verwirrungen wird Petunia jedoch erfahren müssen, dass ein Buch allein noch keine kluge Gans aus ihr macht ...
(Quelle: www.thienemann-esslinger.de)


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Über den Autor:
Roger Duvoisin (1900-1980) war ein schweizerisch-amerikanischer Autor und Illustrator. Nach der Heirat mit Louise Fatio, einer Schweizer Künstlerin, zogen beide 1925 nach New York. Duvoisin illustrierte 1954 das Bilderbuch "Der Glückliche Löwe", das 1956 als erstes Bilderbuch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Er schrieb und illustrierte u.a. auch die erfolgreichen Bilderbücher über die Gans Petunia und das Nilpferd Veronika, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Copyright Martin Becker
Sabine Ludwig wurde in Berlin geboren. Nach einem Germanistik- und Romanistikstudium arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1987 schreibt sie für Kinder und Jugendliche. Ihre Kinderbücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Darüber hinaus überträgt sie Bücher aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche. Für ihre Übersetzungen wurde sie zweimal für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
(Quelle: www.thienemann-esslinger.de)



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