Montag, 10. April 2017

[Rezension] "Company Town" von Madleine Ashby



Allgemeines:
Titel: „Company Town – Niemand ist mehr sicher“
Autorin: Madeline Ashby
Verlag: Arctis                                   
Genre: Dystopie
Seiten: 380
Buchart: gebunden
Preis: 21,00€
               
Erscheinungsdatum: 13.01.2017


Klappentext:
Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.
(Quelle: amazon.de)

Der erste Satz:
„Hwa fragte sich, ob der Tag gekommen war, an dem sie dem erbärmlichen Mistkerl ein für alle Mal den Garaus machen würde.“

Meinung:
Madleine Ashby hat in „Company Town“ eine sehr komplexe und technische Welt geschaffen, in der es manchmal schwierig war, sich zurecht zu finden.
Die Geschichte selbst geht sofort los. Man ist mitten im Geschehen, ohne vorherige Erklärungen. Einerseits mag ich so etwas und bin kein Freund von ewig langen Erklärungen, allerdings wäre es hier an manchen Stellen dennoch schön gewesen.
Es handelt sich zwar um eine Zukunftsvision, die aber durchaus realistische Züge aufweist und bei der man sich vorstellen könnte, dass sie an einigen Punkten, genau so eintreffen könnte.
Zum Lesen sollte man sich auf jedenfall Zeit und Ruhe nehmen, da es sonst teilweise schwierig ist, den Ereignissen oder Beschreibungen zu folgen. Einige Begriffe, die direkt zu Beginn aufgetaucht sind, haben sich erst nach und nach beim Lesen aufgeklärt.
Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, allerdings haben mich die teilweise komplexen Technologien doch etwas aus der eigentlichen Geschichte raus gebracht.
Es gab im Buch einige Ereignisse und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, aber es gab auch ein paar, die ich schon so vermutet hätte. Also insgesamt eine gute Mischung.

Cover
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet. Der blaue und goldene Farbton harmonieren sehr schön miteinander und auch das Gebäude selbst passt sehr gut zur Geschichte.

Charaktere
Hwa ist einzigartig, in New Arcadia. Sie ist der einzige Mensch, der noch nicht künstlich verändert wurde. Egal was auch passiert, sie lässt sich nicht unterkriegen und das macht sie, auf ihre eigene und ganz persönliche Art, zu einer sehr sympathischen Protagonistin.

Bei Daniel, quasi Hwo´s Vorgesetzter, finde ich es schade, dass so wenig über seine Vergangenheit bekannt ist. Allerdings ist er immer da, wenn man ihn braucht und im Grunde ist es ja das, was zählt.

Joel und der Rest der Lynch Familie sind so ihre Sache für sich und jeder hat so seine eigene Art, die man entweder mag man oder eben nicht.

Fazit:
Der Anfang war schwierig, aber dennoch ein sehr interessantes Buch, bei dem man sich allerdings Zeit und Ruhe nehmen sollte, um nicht die Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren.




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