Montag, 5. Dezember 2016

[Rezension] "Knochenjob" von Sarah Adler



Allgemeines:
Titel: Knochenjob
Autorin: Sarah Adler
Verlag: Drachenmond Verlag
Genre: Fantasy
Seiten: 300
Buchart: Taschenbuch / eBook
Preis: 12,90€ / 3,99€

Erscheinungsdatum: 08.10.2016



Klappentext:
Drei wissenswerte Tatsachen
Dies ist eine Geschichte über den Tod.
Dies ist eine Geschichte über den Tod, der das Nasenbein gestrichen voll hat von rostigen Sensen und kratzigen Umhängen.
Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgende Dinge beinhaltet:
Das Leben
Das Schicksal
Eine Reise zur Zeit
Den todesmutigen Versuch, ein paar Menschen zu retten
Und ein zufällig gelüftetes Geheimnis, das alles über den Haufen wirft.
Aber lest selbst.

(Quelle: drachenmond.de)


Der erste Satz:
„Manche Dinge geschehen im Jetzt.“


Meinung:
Ich bin durch den lockeren und leichten Schreibstil von Sarah super in das Buch reingekommen. Knochenjob ist definitiv etwas ausgefallen und mal eine etwas andere Geschichte. Im Buch erzählt Tod seine Geschichte und trifft bei seiner Reise unter anderem auf Glück, Schicksal, Zufall und Leben, die ihm seinen Alltag nicht ganz so einfach machen. Es kommt sehr gut rüber, wie zermürbt Tod von seinem Job ist, da er einfach das Gefühl hat egal was er auch tut, er wird nicht dafür gewürdigt, so wie es bei den anderen der Fall ist.
In „Knochenjob“ lässt Tod mal hinter seine Fassade blicken und man sieht ihn mal von einer anderen Seite, über die man sich vorher noch gar keine großen Gedanken gemacht hat.

Das Einzige, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat waren die Fußnoten. Es wurde bei einem Wort oder Satz etwas mit einer Nummer markiert und erst einige Seiten später war dann die „Auflösung“ der Fußnote zu lesen. Es kann sein, dass es im Print anders ist, aber da ich das eBook gelesen habe kann ich zumindest dafür sprechen, das es mir öfter schwer gefallen ist, den Zusammenhang der Fußnote zu dem markierten Text vorher nochmal aufzubauen, da zwischendurch einfach so viel passiert ist.
Aber abgesehen von diesem kleinen Manko ist es wirklich ein sehr erfrischendes Buch, in dem es mal nicht um die Liebe, sondern um den Tod als „Person“ geht.


Cover
Das Cover finde ich durch die blauen, gelben und orangenen Farbtöne sehr ansprechend und harmonisch gestaltet. Für mich symbolisiert der Totenschädel den Tod und die Plattform mit der weiten Aussicht die Reise, auf die man mit dem Tod in dem Buch geht.



Fazit:
Ein erfrischendes, lustiges und manchmal sarkastisches Buch über den Tod und seinen Job, das ich in solch einer Form noch nicht gelesen habe und das es sich auf jedenfall zu lesen lohnt.



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Über die Autorin:
„Hallo! Nun, was sagt man in solchen Texten schon über sich? Lass mich nachdenken. Ich bin Sarah, 21 Jahre alt, und habe das beklemmende Gefühl, dass es für eine halbwegs aufschlussreiche Autoreninfo entweder viel zu viel oder viel zu wenig zu sagen gibt. Die wesentlichen Punkte lauten, denke ich, folgendermaßen: Ich interessiere mich brennend für alles Alte und irgendwie Gammlige (vermutlich eine der Hauptvoraussetzungen für Archäologiestudenten), verbringe den Großteil meiner Freizeit mit meiner Tastatur und wollte Autorin werden, seit... nun, seit ich meine ersten Geschichten verfasste, in denen es meistens um Kaninchen und magische Eichhörnchen ging. Wohlwollend könnte man sagen, dass ich mich seither zumindest ein wenig verbessert habe. Das geschriebene Wort war mir (auch, wenn es momentan womöglich nicht den Anschein hat) schon immer das Liebste. Ich verschlinge alles, das mit Buchstaben geschmückt ist, lese ab und zu zum Spaß im Wörterbuch und mache mir ständig Notizen, wenn mir merkwürdige Redewendungen auf- oder Ideen für meine Geschichten einfallen. Kurzum: Ich bin ein echter Junkie. Ein Leben ohne Schreiben ist für mich nicht möglich... und anders möchte ich es auch gar nicht haben.“
(Quelle: Amazon.de)


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