Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension "Maximus und der Herrscher der Zwischenwelt" von Renate Roy




Allgemeines:
Titel: Maximus und der Herrscher der Zwischenwelt
Autorin: Renate Roy
Genre: Urban-Fantasy
Buchart: Taschenbuch / eBook
Seiten: 320 Seiten
Preis: 12,90€ / 4,99€
Erscheinungsdatum: 26.10.2015

Klappentext:
Maximus führt ein beinahe normales Leben mit seiner Familie auf dem Vamuraischloss. Bis eines Tages der Kopf aus der Zwischenwelt durch das mystische, alte Vamuraibuch mit ihm Kontakt aufnimmt. Das blaue Licht bringt ihn in die Zwischenwelt, wo der Herrscher die Zerstörung der Welt mithilfe der Köpfe auf den Feldern vorbereitet. Chania, die Tochter des Herrschers – das einzige reine Wesen dieser Welt – soll ihrem Vater dabei helfen. Die blauen Tunnel im weißen Raum führen in die fünf Kontinente. Chania und Maximus lernen fremde Länder kennen und verlieben sich ineinander. Was hat es mit den Federn auf sich, die Chania ihrem Vater aus den Kontinenten mitbringen muss? Kann das Rätsel des Vamuraibuches gelöst werden? Wird es gelingen die Welt zu retten?


Meinung:
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich in das Buch reinkam, weil der Schreibstil, durch die kurzen Sätze, etwas anders ist, als ich es gewohnt bin.. Aber nach ein paar Seiten hat man sich daran gewöhnt.
Das Zusammenspiel zwischen den beiden Charaktere Chania und Maximus fand ich sehr schön. Auch wenn ich persönlich Chania bei vielen Dingen sehr sehr naiv fand. Aber da sie noch recht jung ist, finde ich kann man darüber hinweg sehen. Immerhin ist es auch verständlich, dass nicht sehen möchte, dass ihr Vater böse ist, egal wie offensichtlich es auch sein mag.
Nun zu Maximus...
Wenn man Vampir hört, denkt man als erstes an blutsaugende und blutrünstige Monster. Doch Maximus ist das ganz sicherlich nicht. Er wird sehr liebevoll beschrieben und macht sich viele Gedanken um seine Familie und um Chania. Am liebsten würde er alle beschützen, dass ihnen nie etwas Böses zustößt und sie nie etwas Böses sehen müssen. Er zeigt Mitgefühl für Chania, als er ihr mehrmals versucht die Augen über ihren Vater zu öffnen, und kann verstehen warum es ihr so schwer fällt das alles zu glauben.

„Maximus und der Herrscher der Zwischenwelt“ hat sehr viel Informationsgehalt, denn über jeden Kontinent, den Chania besucht, erfährt nicht nur Chania etwas über die Geschichte und die Gepflogenheiten des Landes, sondern auch der Leser. Als sie z.B. China ankommt, passieren natürlich allerhand Katastrophen, aber sie erfährt auch einiges über den Reisanbau, die Reisfelder und das Wahrzeichen, die Chinesische Mauer. Aus was besteht die Chinesische Mauer, wie lang ist sie usw.
Das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren, allerdings denke ich dass aufgrund der vielen Information, das Buch eher für die wissbegierigeren Kinder geeignet ist, da die Geschichte an diesen Stellen immer kurzzeitig in den Hintergrund gerät.
Wo ich mir das Buch aber sehr gut vorstellen kann, ist als Schullektüre. Wissen verpackt in einer Geschichte. Ich habe mir beim Lesen immer vorgestellt, wie das Buch in der Schule gelesen wird und anhand dessen einzelne Gruppen jeweils einen Kontinent vorstellen. So hat man mehr Spaß und viele Themen werden interessanter, als wenn man sie in der Schule nur „trocken“ beigebracht bekommt. :)
Zu den ganzen Informationen geht es auch um aktuelle Themen.
Es werden Themen aufgegriffen, wie den Umgang miteinander und auch Neid, Gier, Missgunst und Krieg. Denn dort wo Chania auf die Kontinente kommt, bricht Chaos und Unheil über das Land herein. Menschen denken nur noch an sich, streiten und es passieren so allerhand Naturkatastrophen.
Das Buch ist, also nicht nur etwas für Kinder, sondern durchaus auch für Erwachsene.


Fazit:
Wer mehr über unsere Welt und die Kontinente erfahren möchte, das Ganze verpackt in einer netten Geschichte, dem wird „Maximus und der Herrscher der Zwischenwelt“ bestimmt gefallen.

_____________________________________________________

Über die Autorin:
Renate Roy wurde 1962 in München geboren und lebt dort noch immer mit ihren beiden Töchtern und ihrem Hund Reggie.
Nach einer erfolgreichen Lehre als Industriekauffrau absolvierte sie noch das Studium Wirtschaftsingenieurwissen und versucht sich jetzt als Heilpraktikerin.
Sie beschreibt sich selbst als vielseitig interessierte, sportliche Leseratte.
Die Maximus Bücher sind ihre ersten Veröffentlichungen.
(Quelle: Maximus und der Herrscher der Zwischenwelt)



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen