Mittwoch, 6. April 2016

Rezension "Verschwundene Seelen" von Annika Meyer


Allgemeines:
Titel: Verschwundene Seelen – Die Vergessenen der Wirklichkeit
Autorin: Annika Meyer
Verlag: Fabulus-Verlag
Genre: Fantasy-Jugendbuch
Buchart: Hardcover / eBook
Seiten: 334 Seiten
Preis: 16,95€(Hardcover) /
         12,99€(eBook)

Erscheinungsdatum: 01.03.2016


Kurzbeschreibung:
In der Geschichte „Verschwundene Seelen“ geht es um 7 Auserwählte Jugendliche, die verschiedene Fähigkeiten mit Hilfe von Wasser, Feuer, Luft und Erde erhalten haben.
Jonas und Alina haben eines Nachts einen komischen Traum, sie befinden sich auf einer Wiese, auf der eine riesige Blüte erschienen ist und sie die geheimnisvollen Worte „Suche sie, finde sie und du wirst alles erfahren…“ hören.
Als Alina und Jonas sich am nächsten Tag in der Schule zufällig über den Weg laufen und mit Entsetzen feststellen, dass die Augenfarbe des jeweils anderen zwischen mehreren Farben hin und her wechselt, wird ihnen bewusst, dass der Traum vielleicht mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat, als sie anfangs dachten.
Alina hat auch schon eine Idee, wo diese mysteriöse Blume und die Wiese sein könnten, da die Wiese im Traum genauso aussah, wie ihr Lieblingsplatz im Wald. Und tatsächlich, als die beiden an der Stelle ankommen, bricht die Wiese auf und eine riesige Blume erscheint. Als die Blume sich öffnet, treffen sie auf Lovelyn, die sie auf dieser Reise führen wird. Sie teilt ihnen mit, dass sie 5 weitere Auserwählte finden müssen um gegen die Schattenmenschen bestehen und das große Zauberbuch vor ihnen beschützen zu können. Aber die Schattenmenschen wollen noch mehr, sie wollen die Macht über die Menschen.
Doch während sie sich in dieser anderen Welt befinden, wird sich niemand aus der Wirklichkeit an die Auserwählten erinnern können. Es ist als hätten sie niemals existiert.
Wie werden die Auserwählen mit der Situation umgehen?
Werden sie es schaffen das Zauberbuch zu beschützen und die Menschen vor den Schattenmenschen bewahren können?


Meinung:
Zu Beginn des Buches, ist es mir etwas schwerer gefallen richtig in die Geschichte reinzukommen. Viele Handlungen sind nur sehr kurz angerissen und ohne viel Tiefgang. Auch viele Geschehnisse werden nur kurz angedeutet, ohne dass man beim Lesen mehr erfährt, wie z.B. die Liebesszene zwischen Alina und Jonas, in der sie sich ihre Liebe gestehen. Das Geständnis kam aus heiterem Himmel und so schnell, wie es kam war die „Szene“ auch schon wieder vorbei, sodass sie mein Herz beim Lesen nicht wirklich berührt hat. Aber auch die Durchquerung der „Sieben-Welten-Welt“, hatte so viel Potential, man hätte jede einzelne Welt viel mehr auskosten und beschreiben können.
Auch fand ich, dass 2-3 der 7 Auserwählten (Cedric, Fabio und auch Anton) während des gesamten Buches keine wirkliche Rolle gespielt haben, sie wurden zwar immer mal erwähnt, aber so wirklich notwendig für die Geschichte waren sie nicht.
Im Laufe des Buches nehmen die Details bei Beschreibungen aber zu, es fällt einem leichter, sich die Welt oder die Ereignisse so vorzustellen, wie es sich die Autorin gedacht hat. Beim Lesen konnte ich so die Entwicklung des Schreibstils, die Annika Meyer während des Schreibens gemacht hat direkt mit verfolgen. Dadurch, dass es sich um ihren Debütroman handelt und sie noch sehr jung ist, lässt einen das über manch fehlende Beschreibung oder abrupte Handlungssprünge hinwegsehen.

Das Cover, sowie der eingefärbte Buchschnitt spiegeln den Kern des Buches wieder und runden das optische Erscheinungsbild des Buches perfekt ab.


Fazit:
Eine interessante Geschichte, die sehr viel Potential hat, was aber leider nicht voll ausgeschöpft wurde und noch ausbaufähig gewesen wäre.
Es handelt sich um den Debütroman der 16-jährigen Annika Meyer, die eine sehr viel versprechende Idee auf Papier gebracht hat. Bereits während des Lesens konnte man eine Entwicklung des Schreibstils und der Detailbeschreibung erkennen, was mich interessiert auf weitere Bücher von ihr warten lässt.

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Die Autorin:
Copyright Fabulus-Verlag
Jahrgang 1999, ist musisch und künstlerisch hochtalentiert und hat bereits an mehreren Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Ihre wahre Leidenschaft gilt aber der Literatur und dem Schreiben. Neben der Schule widmet sie jede freie Minute diesem Hobby. »Verschwundene Seelen« ist ihr Debütroman.










1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi, klingt ganz interessant trotz des fehlenden Tiefgangs :) und das Cover gefällt mir auch ^^
    LG Kati

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