Samstag, 27. Februar 2016

Rezension "Skyler - Verloren" von Jennifer Schneider

Allgemeines:
Titel:               „Skyler – Verloren „
Autorin:            Jennifer Schneider
Buchart:           Taschenbuch
Genre:              Genremix – schwierige Themen
Erscheinung:       28.01.2016

Kurzbeschreibung:
Der 19-jährige Skyler lebt in mehr als schwierigen Verhältnissen. Seine Mutter ist depressiv und ihr Freund ein gewalttätiger Alkoholiker.
Skyler ist beteiligt an den kriminellen Geschäften seiner Freunde Tyson und Myles, um wenigstens etwas Geld zusätzlich zu verdienen, da das Geld das er in einer Nachtbar verdient einfach nicht ausreicht.
Die Einzige, die sich für Skyler einsetzt ist Rachel, eine Sozialarbeiterin, von der er sich manchmal wünscht seine Mutter wäre so wie sie. Als Rachel Skyler überredet aufs College zu gehen und ihm eine Förderung organisiert, ist die einzige Voraussetzung, dass er seinen Schulabschluss schafft.
Um Geld für das College zusammen zu bekommen, lässt er sich zu einem folgenschweren Fehler überreden. Er und seine Freunde überfallen eine große Bank. Als sein Freund Tyson eine Waffe zieht und mehrere Leute verletzt, gibt es kein Zurück mehr.
Skyler muss seinen Abschluss schaffen um endlich aus dem Elend entfliehen zu können.
Doch dann kommt alles anders als geplant, Skyler gilt als Hauptverdächtiger.
Wie geht es nun weiter?
Wird Skyler seinem „Ghetto“- Leben entfliehen und sich eine besser Zukunft aufbauen können?


Meinung:
Es dauerte ein paar Seiten, bis man im Buch drin und bei Skyler angekommen war. Dann ist der Funke aber übergesprungen und seine innere Zerrissenheit wurde deutlich. Man fühlte mit ihm und hätte ihm am liebsten geholfen.
Jennifer Schneider hat es geschafft die Kluft zwischen Arm und Reich erfolgreich in ihrem Buch darzustellen und wie schwer es ist, seinem Leben zu trotzen und seinen Träumen zu folgen. Egal wie ausweglos eine Situation auch scheint, man sollte niemals seine Träume aus den Augen verlieren und immer daran festhalten. Auch dann, wenn niemand sonst an einen glaubt.
Ein bisschen hat mich die Geschichte an den Film „Step Up“ erinnert, da es dort auch um einen kleinkriminellen geht, der den Absprung auf eine renommierte Schule schafft, obwohl seine Freunde nicht an ihn glauben. Allerdings soll dies keinesfalls abwertend sein, da ich diesen Film sehr mag J
„Skyler – Verloren“ führt einem deutlich vor Augen, dass wir für das was wir haben dankbar sein sollten und es sich lohnt seinen Träumen zu folgen. Es wird schonungslos über die Abgründe berichtet, mit denen sich leider viel zu viele heutzutage auseinander setzen müssen.


Fazit:
Ohne die Leserunde, wäre ich wahrscheinlich nicht auf dieses Buch gestoßen und hätte es vermutlich nie gelesen. Deswegen bin ich froh, dass es anders kam und ich die Chance bekam dieses Buch in der Leserunde, mit Jennifer Schneider, lesen zu dürfen.

„Skyler – Verloren“ empfehle ich allen, die sich nicht zu schade sind auch mal einen Blick in eine nicht so schöne Welt zu werfen, in der das Leid und der Überlebenskampf an der Tagesordnung sind.

1 Kommentar:

  1. Hallo Sandra,
    ganz frisch hier auf deinem Blog habe ich natürlich gleich etas gestöbert.
    Auf dieses Buch wäre ich ohne deine Rezension gar nicht gekommen. Aber sie ist so ansprechend, dass ich es mir gleich vermerken musste.
    Danke dafür.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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